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Glaubte ich doch zu Anfang, dass man in einem Garten nicht unbedingt Rosen braucht - hat ja schliesslich jeder - so wurde ich doch schon sehr schnell von meinem Garten eines Besseren belehrt: trotz aller Vielfalt
fehlte etwas! Und so wurden auch die Rosen bei uns heimisch. Da man aber in den 80er Jahren noch nicht den Reiz der alten, historischen Rosen entdeckt hatte, wurden also moderne Beet- und Edelrosen angepflanzt. Einige flaechige Anpflanzungen
machen uns leider jedes Jahr Probleme in puncto Sternrusstau, so dass es einfach nicht ohne Chemie geht. Eigenartigerweise stehen unsere gesuendesten Rosen am denkbar unguenstigsten Platz: vor einer Suedwand, direkt
am Haus, wo kaum Regen hinkommt, die Wand sich aufheizt etc.. Diese Rosen bekommen fast gar nicht bzw. erst ganz spaet (September) ganz wenig Sternrusstau. Ebenfalls weitgehend ausgenommen von Krankheiten sind
einige solitaer stehende Edelrosen (Aachener Dom, Aperitif, Mondiale).
Im Oktober 2004 habe ich nun erstmals auch einige David-Austin-Rosen gepflanzt: Molineux, Ambridge Rose, English Garden, Ann Boleyn. Hier kann
ich natuerlich zum gegenwaertigen Zeitpunkt noch gar keine Erfahrungen bieten. Inzwischen haben sich auch die Englischen Rosen “vermehrt” - es sind derer nun schon 16 Stueck!
Im Jahre 2006 bin ich dann restlos dem Charme der alten Rosen erlegen! Seitdem wurden schon 27 Sorten angeschafft, eiserne und hoelzerne Rosenboegen gebaut, die Clematispergola durch Pfosten und Querstreben
erweitert, eiserne Obelisken gebaut und die unbepflanzten Streifen dicht am Haus, die mit Kies belegt sind, als neue Rosenpflanzplaetze auserkoren.
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