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Die Staudenvielzahl ist recht groß bei mir; allerdings müssen verschiedene Stauden mit Extrembedingungen klarkommen, d. h. sie müssen sich ihren Lebensraum regelrecht erkämpfen. Dazu gehören an erster Stelle die
Hostas. Da unser Garten ein typischer Garten der 80er Jahre ist (eine größere Umstrukturierung wäre einerseits zu aufwendig, andererseits für uns auch zeitlich nicht anzustreben - mit 30 hat man eine andere
Perspektive als mit 55), ist es nicht ganz einfach, eine gewisse Individualität hineinzubringen. Fast alle Strukturen sind während der letzten 10 Jahre entstanden. Anfangs bestand ja das Standortproblem
als solches nicht, das kam erst zutage als ich meiner Sammelleidenschaft frönte: Hemerocallis, Iris, Heuchera, Hostas. Für die beiden ersteren fand sich immer irgendwo ein Plätzchen. Bei den Hostas sah
das dann schon anders aus. Woher Schattenplätze nehmen??? Inzwischen ist
aber auch so mancher Einzelgänger in eine Gesellschaft umgewandelt worden: Helleboren (??)/ Helleborusse (??), Strauchpaeonien, Cannas...... Dahlien hätte ich noch gerne.....
Also fing ich an, die Baumscheiben zu unterpflanzen. Unter dem Rotdorn ist es schon problematisch, unter der Goldakazie muß man schon von Überlebenskunst sprechen. Der Rest wurde in Töpfe gepflanzt und damit der Eingangs-/ Einfahrtbereich aufgelockert.
Eigentlich ist es völlig egal, um welche Pflanze es sich handelt, bei mir müssen viele um ihren Platz kämpfen. Ob es Rhodos sind, Hostas, Hemerocallis, völlig
egal, ich pflanze erst einmal dahin, wo ich glaube, daß die Farbe, die Struktur hinpaßt. Nicht immer geht das gut, aber die dann überleben, sind absolut robust. Natürlich achte ich immer darauf, ob die Pflanze auch einen gesunden Eindruck macht. Wenn irgendwelche Anzeichen für ein Unwohlsein zu erkennen sind, dann versuche ich Abhilfe zu schaffen, bzw. Standortwechsel herbeizuführen.
In der Fotogalerie finden Sie einen kleinen Querschnitt durch das Staudensortiment mit Anemonen, Heuchera, Farnen, Geranium, Paeonien, Helleborus etc..
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